Rinder im Sturm

Just am ersten Kulminationspunkt des Liechtensteiner LGT-Alpin Marathons, nach exakt 21 Kilometern und satten 1.200 Höhenmetern gab es Blitz und Donner gleichzeitig.

Daraufhin wurde aus der Vierergruppe um Platz Neun eine Siebener-Gruppe, als drei halbwüchsige Rinder den Weidezaun ignorierten und wie von der Tarantel gestochen unsere Verfolgung aufnahmen. Sie rannten, als sei der Teufel hinter ihnen her, daweil war`s nur der Höglgeist. Der allerdings im Anschluß ab Kilometer 29 alle Ambitionen, seinen Top-ten Platz der Jahre 2006 (Gesamt-Vierter) und 2007 (Gesamt 10ter) verteidigen zu können, begraben mußte.

Völlig durchweicht und steifgefroren konnte der 38jährige Ainringer Team Salomon-Läufer sich nur noch um Schadensbegrenzung bemüht, ins Ziel im sonst malerischen Malbun, retten. Am Ende mußte Stephan Tassani-Prell mit Rang 35 vorlieb nehmen.

Text & Foto: Höglgeist

“Rindviecher“
Der Höglgeist, wieder aufgetaut, mit ein paar friedfertigen Höglrindern



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