Raising Hell – Der neue “Salomon Fellraiser”

Ich habe tage-, nein wochenlang auf der Lauer gelegen… Die bunte Activeshelljacke gegen einen militärisch angehauchten Flecktarnponcho getauscht. Mir das Gesicht geschwärzt mit verkohlten Weinflaschenkorken… All das, um unentdeckt vor den Werkstoren von Salomon im Gestrüpp ausharren zu können, bis es soweit ist, und ein neues Modell die Labors der französischen Daniel Düsentriebs verlässt….

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Endlich war es soweit: blau-weiss-gelb schimmerte es durch die Nacht. Diese Farben hatte noch kein anderer SALOMON Schuh bis jetzt erhalten. Es mußte ein Erlkönig sein! Ein finaler Prototyp in der Testphase. Ich breite nun den Mantel des Schweigens über die ruchlosen Methoden, derer ich mich bediente, um das begehrte Stück Profil für die Füße in meinen Besitz zu bekommen.

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Ab in die nächste Telefonzelle, Wirbelwind, und ZACK – mit einem Schlag fliegt die Türe auf und ein blau-roter Blitz rast in den nächsten Wald. Erster Lauf mit dem neuen FELLRAISER! Der Name lässt keine Zweifel aufkommen an der Verwandschaft mit dem Fellcross, Salomons Schuh fürs Grobe, für weichen Untergrund, Querfeldein und natürlich die englische Paradedisziplin: Fellrunning (das Rennen an steilen, nassen, matschigen Grashängen ohne Weg und erst Recht ohne Sinn und Verstand).

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Der neue FELLRAISER fetzt! Die Profilsohle ist eine Mischung aus den kleinen Stollen vom Fellcross und den viel grösseren Winkeln des Speedcross. So halten sie besser auf Fels und Stein, greifen aber in weichem Terrain gut zu. Der Grip in Matsch, Gras und Schnee ist absolut krass!

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Die bewährte Kevlarschnürung hält den Fuß fest im Schuh und in Verbindung mit dem niedrigen Stand (12mm hinten und 6mm vorne) hat der krasse Trail- und Fellrunner so viel Stabilität und Vertrauen in den Schuh, egal wo er ihn im Adrenalinrausch platziert…

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In Größe UK 8,5 (42 2/3) wiegt der Fellraiser 286 Gramm und wird auch naß kaum schwerer werden, weil das sehr luftige Meshmaterial kein Wasser aufnimmt. Der FELLRAISER wird so im Sommer für kühle Füße sorgen, und bei Regen und nassem Gras schnell trocknen.

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Eine tolle Ergänzung in meinem Schuhregal ist der FELLRAISER auf alle Fälle, noch wird er nur homöopathisch eingesetzt, bei der Kälte derzeit frieren mir durch den luftigen Schuh nach einer Stunde die Füße ein. Aber ich habe schon ein Ziel in Südeuropa im Auge, wo er sich so richtig bewähren werden muß. Mein Testlabor am Killertrail hat jedenfalls klare Qualitäten ergeben:
– Grip: wie die Sau. Immer.
– Kurvenlage: so sehr daß sich die Rippen verbiegen
– leicht und direkt: unmöglich, den FELLRAISER langsam zu bewegen!
– eng am Fuß und komfortabel: wann soll man jetzt die ganzen anderen Schuhe tragen?
– Design: Cool. Total.
– Risiko: Gefahr von Überfällen durch in Tarnponchos gehüllte Wegelagerer

8 Antworten : Raising Hell – Der neue “Salomon Fellraiser””

  1. Steve sagt:

    Krasser Schuh!

  2. Maik Günther sagt:

    sooo…….???!!!!
    Und wann gibts den an die Füße?
    Würde das Teil für den Velebit100 parat sein?
    Erster Anblick: – verdammt!!!

  3. gripmaster sagt:

    Das wäre interessant, in der Tat.. wird aber knapp… im Sommer tauchen die Dinger irgenwann in Deutschland auf… Juni? Juli? Irgenwann dann… Augen auf!

  4. Alpines Steinschaf sagt:

    Hi Grip,

    den Fotos nach wurde das “heiße Eisen” am Killer getestet.
    Da wird dir nicht nur eine Tarnung nützen – STRATOS kommt immer aus der Luft !!!

    Hoffentlich gibt es das Ding bald am Markt !!!

    Gruß

    Alpines Steinschaf

  5. gripmaster sagt:

    KILLER stimmt! Wie ich gerade erfahren habe, züchtest du sogar schon STRATOS-Nachwuchs heimlich heran….. Mann mann was ein durchtriebener Plan! Hellraiser soll so im Juli spätestens im Höglgeistergeschäft deines Vertrauens auftauchen….

  6. minimalist sagt:

    Bissl schwer, schaut sonst toll aus!

  7. Andreas sagt:

    Wie schauts mit grip auf nassem Fels aus? Da soll der Fellcross 1 ja geschwächelt haben. Bin grade am überlegen ob Fellraiser oder Fellcross 2, und da ich leider hier und da mal Schotterweg oder auch ein paar Meter Asphalt habe ich das für mich auch ein Kriterium.

  8. gripmaster sagt:

    Hi Andreas,
    Das stimmt allerdings, der Fellcross 1 hatte um es ehrlich zu sagen eher lausigen Grip auf Fels, und ganz besonders nass… Das lag an der recht harten Gummimischung und vor allem an den doch sehr kleinen bzw. spitzen Stollen… Die damit verbundene geringe Auflagefläche hatte dann wirklich wenig Grip… Fellcross 2 und Fellraiser sind da um Welten besser, zum Glück. Die Stollen sind flächiger und halten jetzt viel besser auf allen härteren Untergründen….
    GM

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