St.Anton, 6.9.2009
Symonds/Owens bauen Vorsprung aus / Duell um
zweiten Platz / Enger Ausgang bei den Damen
Auch am zweiten Tag des GORE-TEX® Transalpine-Run haben die beiden Schotten Andrew Symonds und Tom Owens vom „Saab Salomon Outdoor Team“ das komplette Feld dominiert. Die kürzeste Etappe der Woche von Lech am Arlberg nach St. Anton am Arlberg bewältigten die beiden Athleten in den weißen Leadertrikots in 2:39:54.2 Stunden. Hinter den Top-Favoriten auf den Sieg reihten sich heute Christian Stork und Matthias Dippacher von „BLT Laufsport Saukel Haglöfs“ ein (2:50:28.0), die nun nur noch 6 Sekunden hinter den Zweiten des Rankings, Thomas Geisenberger und Michael Veit liegen.
Das „Team Dr. Steinbauer“ benötigte heute als Tagesdritter 2:52:06.4 Stunden für die 24,63 Kilometern und 2.014 Höhenmetern.
Damit ist das Duell der beiden deutschen Duos um Rang zwei in der Männerkategorie das spannendste der ersten beiden Tage der fünften Auflage des Mehrtages-Laufs über die Alpen. Grundvoraussetzung dafür war aber die Tagesform von Christian Stork, der heute ohne physische Probleme die Etappe über Rüfikopf (2.350m), Rauhekopfscharte (2.415m) und Vallugagrat (2.750m) zurücklegen konnte, dafür aber seinen nagelneuen rechten Laufschuh ruinierte. „Ich bin froh, dass es heute besser lief. Ich bin jetzt zum vierten Mal dabei, und bis jetzt war es immer so, dass der erste Tag schlecht lief.“
Da machte es auch nichts, dass der Sieger der Master-Klasse von 2008 und sein Teamkollege auf der Strecke stürzten. „Vor uns hat es einen hingelassen und dann sind wir beide ebenfalls gestürzt. Aber es sind nur Schürfwunden, die nicht weiter stören“, erklärte Nationalmannschaftsläufer Dippacher. So geriet dann auch der zweite Teil der Etappe zu einer erfolgreichen Aufholjagd, die am Ende Spannung für die nächsten Tage versprach. „Wir lagen erst auf Rang fünf und haben dann immer weiter aufgeholt. Im Abstieg vom Vallugagrat konnten wir dann an unseren direkten Konkurrenten vorbei gehen. Das war schon toll, weil wir sie lange nicht gesehen hatten“, so Stork abschließend.
Schotten eine Klasse für sich
Während es momentan nach einem Schlagabtausch um Platz zwei des Klassements aussieht, ziehen Andrew Symonds und Tom Owens vorne alleine ihre Kreise. Auch heute sicherten sich die beiden Athleten von der Insel den Tageserfolg mit großem Vorsprung. 10:33 Minuten lief das „Saab Salomon Outdoor Team“ heraus. „Wir haben heute im Anstieg ernster gemacht, aber weiterhin versucht, relaxt zu bleiben. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Man muss das Gelände fließend bewältigen“, so Andrew Symonds. Sein Partner Owens ergänzte: „Wir haben uns nur auf uns selbst konzentriert und sind unser Rennen gelaufen.“ Da auch die Probleme des 27-Jährigen mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur ausgestanden sind, dürften weitere Erfolge für die beiden weiterhin nicht ausgelaugt wirkenden Läufer in der Rennwoche folgen. Doch Owens weiß auch, dass selbst Spitzenreiter Körner lassen: „Wir werden sicher nach fünf Tagen auch kaputt ausschauen.“
Senfter/Theiner retten knappen Vorsprung ins Ziel
Gestern liefen Irene Senfter und Petra Theiner vom „Team Latsch“ einen Vorsprung von 3:44 Minuten heraus. Heute retteten die Siegerin der Damenwertung von 2006 und 2007 und ihre neue Partnerin nach 3:41:03.3 Stunden gerade einmal 22.3 Sekunden auf Martina Pfeifhofer und Elisabeth Egarter vom „Team Salomon Sexten“ ins Ziel (3:41:25.6). „Es lief alles gut. Dann haben wir gemerkt, dass die beiden immer mehr aufholen und mussten noch einmal Gas geben“, so die erschöpfte aber glückliche Tagessiegerin Irene Senfter. Gerti Ott und Sabine Kraus von „Orthomol Sport I“ rundeten als Dritte das Damenpodium ab (4:00:22.3).
Vortages-Podium bei den Mastern wiederholt
Wie in den anderen Kategorien konnten auch die Master-Leader Dr. Thomas Miksch und Philipp Anton von „BLT Laufsport Saukel Haglöfs“ den zweiten Tagessieg in Folge feiern. In 2:54:31.8 Stunden erreichten beide St. Anton. Dementsprechend zufrieden präsentierte sich Philipp Anton im Ziel: „Wir sind recht schnell ins Gehen übergegangen und konnten so mit Druck zügig weiterziehen. Wir waren lange an der Spitze dran, die dann
aber ab dem Vallugagrat weg war. Aber das ist OK.“ Wie gestern wurden die beiden Spanier Oscar Perez Lopez und Eladio Lantada Zarzosa vom „Team Elyos“ Zweite (3:12:41.5) und verwiesen damit Steffen Walk und Bernhard Endras von „Salomon/Sport Reischmann“ (3:15:02.1) erneut auf den dritten Rang.
Sieg Nr. 2 für Mixed-Leader
Angela Mudge und Ben Bardsley vom Duo „Saab Salomon Outdoor“ haben auch heute ihre Klasse unter Beweis gestellt. 3:04:28.2 Stunden bedeuteten nicht nur Sieg Nr. 2 bei den Mixed-Teams sondern auch als Achte im Gesamtklassement wieder eine herausragende Leistung. Gaby Steigmeier und Seppi Neuhauser vom schweizerisch-österreichischen „Team Salomon“ wurden Zweite (3:14:10.6). Das Geschwisterpaar Annemarie und Ulrich Gross vom „Telmekom Team Südtirol“ (3:19:08.2) feierte mit Rang drei die erste Podiumsplatzierung der Woche.
Vorschau Etappe 3 von St. Anton am Arlberg nach Galtür:
Am dritten Tag des Rennens erwartet die Teilnehmer eine der anspruchsvollsten Etappen, denn die 32,97 Kilometer und 2.437 Höhenmeter von St. Anton nach Galtür haben es ins sich. Gleich nach dem Start geht es steil bergauf zum Kuchenjoch (2.730 m). Nach dem Abstieg zur Konstanzer Hütte erreichen die Läufer über anspruchsvolle Klettersteige das Schafbichljoch (2.636 m). Ist dieser Punkt erreicht, muss nur noch der Abstieg von 1.000 Höhenmetern auf schmalen Trails über die Friedrichshafener Hütte ins Paznauntal bewältigt werden.
Der Gripmaster sprach nach der Siegerehrung mit den zwei Schotten, die seit zwei Tagen in der Männerwertung die Schuhspitze vorn haben….
Saab-Salomon Outdoor Team England:
Tom Owens (27) from London living in Glasgow
Andy Symonds (28) from Northwest England living near Edinburgh
Gripmaster: Tom and Andy, this is your first Transalpine Run. How do you like it?
Tom: The first two days we had some amazing scenery and really good routes. It’s much more technical than the Transrockies, which I did last year. (2nd place)
Andy: I couldn’t agree more…and also we really apreciate the warm weather, since we’ve had rain back home in scotland for weeks now…
Gripmaster: You have won the two first stages with some advance, are you going at full speed all the time?
Tom: No, on the first day, we’ve been trying to just stay relaxed and see how everyone else was running and trying to take the climbs easy. Then we really extended our lead on the descents which were quite technical and muddy, both things which we like.
Andy: Today, we also tried to run controlled since there are still 6 days to go, and we’ve never raced for 8 consecutive days before. I think we were less worried about other teams and just running our own pace.
Gripmaster: You seem to be very well synchronized, do you run together a lot at home?
Tom: Yeah, we often train together, running in the hills and on the mountain bikes. We’ve met at university cross country club and we’ve run adventure races and mountain marathons together, so we’re well-matched.
Andy: Yes I think we work together well and have a good laugh. Like, for example, today, we talked a lot during the stage…
Gripmaster: In Scotland, do you have high mountains to run up? Or how do you become such strong mountain runners?
Tom: We have some pretty good mountains, but not as high as here, the highest is about 1400 meters. But there are often no paths at all, so we rum offtrail a lot. They are very very beautiful!
Andy: Yes! The best mountains are in Scotland….. It’s a great place to run!
Tom: There is also a really good racing scene. There are races every weekend, and they’re pretty competitive. They can be a mile long or ultras as well. A few weeks ago, I did a three-mile race….it took 27 minutes…a lot of up and down…
Gripmaster: You both run in the Salomon Speedcross shoes… your favorites?
Tom: Definitely, we like them a lot. They offer good grip, which is essential on technical terrain. I like all the Salomon shoes, but the Speedcross is still the one I’d pick any day.
Gripmaster: Tomorrow, day 3, a long stage…any particular strategy?
Tom: We appreciate that it’s a long race, so we go day by day… We realize the other teams are very strong and more experienced.
Andy: We try to still enjoy the scenery during the stage..it’s much easier to run hard when you’re having a good time.

Enjoy this run! I’ve just returned from TransRockies Run in the US.
Super photographs
Lisa
der Herr Gripmaster – immer mit der Gripcam in der Hand. Schöne Fotos sind das. Wie wird da erst der Film werden?
Viele Grüße aus dem flachen Land.
Hallo Gripmaster,
tolle Interviews – jetzt auch in Englisch –
besser geht es nicht oder ?
Ginge noch besser – Interviews in Französisch … ob da allerdings wer zu interviewen ist ist die Frage
..Gefällt mir!! Weiter so. Möchte ja gar nicht wissen wieviele Kilometer und Höhenmeter du wieder frisst wähend deiner Aufnahmen hehe…
locker bleiben!