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	<title>gripmastertrails.com &#187; Krasse Typen</title>
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	<description>trailrunning -stories, -films und -photos</description>
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		<title>Sie nennen ihn den &#8220;SANDMAN&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 21:52:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured Articles]]></category>
		<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>
		<category><![CDATA[Trailnews]]></category>
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		<description><![CDATA[Südafrikas erfolgreichster Wüstenläufer ist ein Senkrechtstarter. Ryan Sandes aus Kapstadt kam aus dem Nirgendwo als er 2008 als schnellster den „4 Deserts“ Lauf durch die Wüste Gobi gewann&#8230; Gripmaster schwitzte ein paar Stunden neben ihm auf seinen heimischen Trails und hatte Gelegenheit, ihm auf den Zahn zu fühlen. Gripmaster: Dein nächstes Rennen ist das „Atacama [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Südafrikas erfolgreichster Wüstenläufer ist ein Senkrechtstarter. Ryan Sandes aus Kapstadt kam aus dem Nirgendwo als er 2008 als schnellster den „4 Deserts“ Lauf durch die Wüste Gobi gewann&#8230; Gripmaster schwitzte ein paar Stunden neben ihm auf seinen heimischen Trails und hatte Gelegenheit, ihm auf den Zahn zu fühlen.</strong></p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/Salomon_2-450-675.jpg" width="450" height="675" alt=“Sandman"></p>
<p><strong>Gripmaster:</strong> Ryan, du warst nicht gerade eine Berühmtheit in der Wüstenlaufszene, als du im März 2008 beim „Gobi March“ (ein 7-Tagesrennen über 250km in China) aufgetaucht bist. Dann hast du alle überrascht, als du das Rennen und sogar alle Etappen gewonnen hast. Hast du dich selbst auch überrascht?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ja, das kann man wohl sagen! Als ich mich beim Rennen durch die Wüste Gobi angemeldet habe, war ich nie ein Trailrennen über 35km gelaufen, ich wusste wirklich nicht was mich erwartete&#8230; Ich bin aber recht ehrgeizig und habe hart trainiert dafür, denn ich wollte gerne unter die ersten zehn kommen.  Ich werde nie vergessen, wie ich dann die erste Etappe gewann! Eine Riesenüberraschung! Am zweiten Tag bin ich so gerädert aufgewacht, dass ich dachte, ich komme an dem Tag als letzter an. Dann habe ich aber tatsächlich alle Etappen gewonnen.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Als nächstes hast du das „Sahara Desert Race“ gewonnen, und dabei Superstars wie Dean Karnazes hinter dir gelassen. Es sieht so aus, als kommst du gut mit Sand und Hitze zurecht?<br />
<strong>Sandman:</strong> Die Sahara war echt hart! An manchen Tagen hatten wir Temperaturen weit über 40 Grad, und ich hatte das Gefühl an der Hitze zu ersticken. Der Sand war so weich, dass ich das Gefühl hatte, alle 2 Schritte wieder einen zurückzusinken. Aber ich hatte dennoch viel Spaß! Ja, ich denke, man kann sagen, ich komme mit Sand und Hitze gut zurecht&#8230;<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Du läufst nun die komplette „4 Deserts“-Serie. Hattest du das schon vor, als du dich zum „Gobi March“ angemeldet hast? Und wie kam es überhaupt dazu, daß du dich zu so einem langen Rennen angemeldet hast?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich habe die „4 Deserts“ im Internet gefunden und mich einfach angemeldet, ohne groß drüber nachzudenken. Ich fand es eine tolle Herausforderung, etwas zu machen, von dem ich nicht wusste ob ich es überhaupt schaffe. Dann wurde mir aber klar, dass ich ernsthaft trainieren müssen würde, und habe erstmal das Biertrinken gelassen. Eigentlich wollte ich nur das Gobi Rennen beenden, und dann mit dem Laufen aufhören und wieder ein soziales Leben aufnehmen. Aber nach dem „Gobi March“ war ich süchtig&#8230;.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/Sahara-race_450-676.jpg" width="450" height="675" alt=“Sandman"></p>
<p><strong>Gripmaster:</strong> Dein nächstes Rennen ist das „Atacama Crossing“ in Chile in ein paar Wochen. Bist du bereit?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich denke schon, das Training geht wie geplant. Ich fahre nächste Woche in die Drakensberge, Südafrikas höchstes Gebirge, um in der Höhe zu trainieren. Die Atacama Wüste liegt 3000 Meter hoch, und hier in Kapstadt lebe ich auf Seehöhe! Ich glaube die grösste Schwierigkeit beim Atacama Crossing wird die Höhe sein.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Warst du schon einmal in Chile? Was erwartest du vom Atacama Crossing?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich war noch nie in Chile oder im Atacama, aber ich habe die Bilder von der Dakar-Rallye gesehen, es sieht toll aus! Die Atacama soll die schönste aber auch die härteste Wüstendurchquerung sein. Es wird also schwer, aber ich freue mich riesig darauf!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Um die „4 Deserts“ zu komplettieren und womöglich sogar zu gewinnen, wirst du im November durch die Antarktis laufen. Das ist eine etwas andere Art von Wüste&#8230; Als Südafrikaner, hast du eigentlich Erfahrung mit Laufen im Schnee?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich bin noch nie auf Schnee gelaufen&#8230;ich schätze die Antarktis wird sehr interessant&#8230;..Ich bin noch nie in so grosser Kälte gelaufen, ich habe keine Ahnung wie mein Körper damit zurechtkommen wird.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Wie wirst du dich für die Antarktis vorbereiten?<br />
<strong>Sandman:</strong> In Südafrika gibt es eine Kette von Outdoorläden, der Cape Union Mart. Dort darf ich in der Kältekammer auf dem Laufband trainieren. Ich hoffe nur, das Laufband friert nicht ein! Ich habe gehört, daß man den Körper mit der richtigen Kleidung so gut vor der Kälte schützen kann, daß das Laufen möglich ist. Zum Glück hat mein Sponsor Salomon Winterkleidung!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Du wirst also spezielle Ausrüstung benötigen?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ja, die Renndirektion hat uns eine neunseitige Ausrüstungsliste geschickt. Schneebrille, Spikes oder Ketten für die Schuhe um Grip auf Eis zu haben, Baselayers,&#8230; Ich muss das alles noch studieren, aber jetzt will ich erstmal heil durch Atacama kommen.<br />
<strong>Gripmaster:</strong>Macht dir die Kälte Sorgen?<br />
<strong>Sandman:</strong> Nein, ich sehe das als eine neue Herausforderung. Aber ich schätze, wenn meine Hände und Füsse zu Eisblöcken gefroren sind, würde ich anfangen, mir Sorgen zu machen.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/Ryan-1-550-366.jpg" width="550" height="366" alt=“Sandman"></p>
<p><strong>Gripmaster:</strong> Wie ist es, nehmen dich alle diese langen Rennen körperlich mit?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich finde, daß Trailrunning den Körper viel weniger verschleisst als das Laufen auf der Strasse. Ich halte mich ganz gut. Aber ich gehe auch einmal wöchentlich zum Physiotherapeuten, und regelmässig zu Massagen, um meinen Körper beieinander zu halten. Nach einem langen Etappenrennen mache ich immer gut 10-14 Tage Pause, um mich zu erholen. Ich bin dann auch mental müde, und es tut gut, dann mal nicht zu tun und sich wieder aufzuladen.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Wie bist du eigentlich zum Trailrunning gekommen? Hast du vorher andere Sportarten betrieben?<br />
<strong>Sandman:</strong> Als ich noch studierte, wollte ich einen Halbmarathon laufen, weil ein paar Frunde von mir da mitliefen. Aber es gab keine Plätze mehr, so musst ich mich beim Marathon anmelden. Also habe ich das gemacht, und angefangen zu trainieren, und nach ein paar Monaten war ich verrückt nach Trailrunning.  In der Schule und Universität habe ich die meiste Zeit mit Surfen und Rugby verbracht. Vielleicht haben mich all die Tage mit stundemlangen Strandfußball spielen gelehrt, wie man auf Sand läuft!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Was machst du jetzt noch für andere Sportarten?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich habe ein bißchen mit Mountainbiken angefangen, aber ich stürze häufig! Ich versuche noch immer, etwas Zeit am Strand zu verbringen, aber ich komme nicht mehr so viel zum Surfen.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Verrät uns der Sandman ein paar Trainingsgeheimnisse? Wie sieht dein Training aus?<br />
<strong>Sandman:</strong> Wenn ich für ein grosses Rennen trainiere, laufe ich zwischen 120 und 200 Kilometer in der Woche. Ich mache ein paar kürzere, schnellere Läufe, so um die 25km. An den Wochenenden bin ich dann zwischen 3 und 8 Stunden unterwegs. Ich verbringe ausserdem noch allerhand Zeit im Fitness-Studio für Oberkörperkrafttraining und ein bisschen Schwimmen zur Erholung.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Das klingt als hast du nicht noch viel Zeit zum Arbeiten?<br />
<strong>Sandman:</strong> Im Moment bin ich quasi professioneller Trailrunner. Aber neben dem reinen Laufen wird viel Zeit in Anspruch genommen von Interviews und Mediensachen, vom Organisieren der Rennen und Sponsorenverpflichtungen.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/Ryanfinish_550-604.jpg" width="550" height="604" alt=“Sandman"></p>
<p><strong>Gripmaster:</strong> Du bist Rennen in der ganzen Welt gelaufen, aber bist du dann auch mal hier in Südafrika am Start?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ja, ich starte schon bei lokalen Rennen, aber nicht sehr oft. Es gibt hier in Kapstadt so viele Trailrennen, aber ich starte lieber bei wenigen und bin erfolgreich, statt überall zu laufen ohne zu gewinnen&#8230; Ich bin ja noch jung und habe noch viel Zeit vor mir!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Hast du Trainingspartner oder läufst du alleine?<br />
<strong>Sandman:</strong> Unterschiedlich, ich würde sagen, ich laufe 60% der Zeit alleine und 40% mit anderen Leuten. Ich trainiere sehr viel um die Mittagszeit, und da ist es schwer, jemanden zu finden der freiwillig mitkommt, wegen der Hitze!<br />
<strong>Gripmaster: </strong>Hast du ein paar „Lieblings“- Ausrüstungsgegenstände? Schuhe oder Kleidung die du besonders gern benutzt?<br />
<strong>Sandman:</strong> Mein Lieblingsschuh ist der Salomon XT S-Lab 2. Für kurze Waldläufe nehme ich gerne den Speedcross 2, die maechen sehr viel Spaß, man fliegt regelrecht damit! Mein neuestes Spielzeug ist die Suunto X10, man kann nach einem Lauf auf dem Computer die Strecken ansehen, sehr kurzweilig!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Was ist mit Ernährung? Isst der Sandman gesunde Sachen?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich versuche jedenfalls, mich gesund zu ernähren aber ich bin da ein Fanatiker – man muss das Leben geniessen! Ich liebe Pizza und noch mehr Steak!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Du warst auch beim Dschungelmarathon 2009 am Start (und siegreich!) Nicht direkt ein Wüstenlauf&#8230;. wie war das?<br />
<strong>Sandman:</strong> Die Luftfeuchtigkeit war extrem – 98%! Ich habe mich die ganze Zeit wie in Zeitlupe gefühlt. Es war sehr hügeliges Gelände. Es ging durch Zeckenverseuchte Sümpfe und durch Flüsse voller Krokodile. Auf den Trails fiel ich ständig über Wurzeln, wurde von Wespen gestochen und begegnete Schlangen und riesigen Reptilien die wie Ratten aussahen. Eine grosse Herausforderung für mich, der ich eine regelrechte Reptilienphobie habe!! Aber ich muss sagen, es hat Spass gemacht, und hat allerdings den Dschungel von meiner To-do-Liste gestrichen&#8230;<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Du warst recht erfolgreich in den letzten Jahren. Hift das beim Finden von Sponsoren?<br />
<strong>Sandman:</strong> Auf alle Fälle. Dank Velocity Sports Lab, Salomon, Oakley, Hammer Nutrition und Suunto kann ich meine Träume ausleben.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/Sandes_Dunes-1551-550-367.jpg" width="550" height="367" alt=“Sandman"></p>
<p><strong>Gripmaster:</strong> Was sind die grössten Schwierigkeiten bei einem Wüstenlauf?<br />
<strong>Sandman:</strong> Die grösste Herausforderung ist mental, man muss seine Beine zwingen sich weiter zu bewegen, auch wenn sie vor Schmerzen nach einer Pause schreien.  Der Geist kämpft mit dem Körper, und ich bin immer selber überrascht, wie weit ich meine vermeintlichen Grenzen noch verschieben kann. Sowohl physisch als auch psychisch. Sehr wichtig ist ausserdem die Flüssigkeitszufuhr! Wenn man da nachlässig ist und zu wenig trinkt, ist das Rennen vorbei! Dank Gaitors habe ich das Sandproblem auch in den Griff bekommen. Laufen im Sand ist eine eigene Disziplin, man muss sich damit anfreunden, sonst hat man in der Wüste keinen Spass.<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Wenn du die langen Etappenläufe machst, wie hälst du durch?<br />
<strong>Sandman:</strong> Jeder Tag ist ein neuer Tag. Innerhalb der Etappen fokussiere ich mich immer auf den nächsten Checkpoint. Die sind bei den Wüstenläufen meist alle zehn Kilometer. Das Rennen in kleine Portionen aufzuteilen, hilft bei den langen Strecken mental enorm. Wenn es mir mal schlecht geht, sehe ich zu, dass ich erstmal zum nächsten Checkpoint komme, das ist immer überschaubar. Bevor man sich versieht, ist das Rennen geschafft. Naja so in der Art&#8230;<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Hast du irgendwelche speziellen Ziele? Wo möchtest du laufen, wenn du die  „4 Deserts“–Serie beendet hast?<br />
<strong>Sandman:</strong> Ich würde gerne ein paar 100-Meilen laufen, überall auf der Welt.  Zum Beispiel den Western States, Mont Blanc,&#8230; Ich freue mich auch sehr auf den Transalpine Run, wo ich dieses Jahr mit Linda Doke als Mixed Team starten werde!<br />
<strong>Gripmaster:</strong> Ist es wichtig für dich, in einem Rennen zu starten, oder kannst du dir auch vorstellen, eine Wüste oder eine andere tolle Landschaft einfach nur aus Spass laufend zu durchqueren?<br />
<strong>Sandman:</strong> Nein, es geht mir nicht nur um die Wettkämpfe. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, in der Zukunft auch mir fremde Landschaften laufend zu erkunden, ich habe da so ein paar Ideen&#8230;  Ich bin Trailrunner weil ich gerne draussen bin, neues entdecke und mir selbst neue Herausforderungen suche.</p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL4913-550-367.jpg" width="550" height="367" alt=“Sandman“ /></p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL5328-550-367.jpg" width="550" height="367" alt=“Sandman“ /></p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL5083-475-650.jpg" width="475" height="650" alt=“Sandman“ /></p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL5571-550-367.jpg" width="550" height="367" alt=“Sandman“ /></p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL5949-450-667.jpg" width="450" height="667" alt=“Sandman“ /></p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailstories/BATL6144-550-367.jpg" width="550" height="367" alt=“Sandman“ /></p>
<p>Das Interview und vieles mehr gibt es im neuen TRAIL MAGAZIN, Ausgabe 01 / 2010</p>
<p>www.trail-magazin.de</p>
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		<title>Im Auge des Elefanten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war ich mit einem Typen laufen, dessen Bild im aktuellen GQ Magazin ist! Aber sicher, sagt Ihr, wer soll denn das schon sein? Ist Di Caprio am Strand unterwegs gewesen? Hat irgendein Supermodel aus Camps Bay den Gripmaster angerufen, um ihn zu einem kleinen Joggingausflug in&#8217;s Cafe einzuladen? Von wegen. Wir laufen in seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich mit einem Typen laufen, dessen Bild im aktuellen GQ Magazin ist!</p>
<p>Aber sicher, sagt Ihr, wer soll denn das schon sein? Ist Di Caprio am Strand unterwegs gewesen? Hat irgendein Supermodel aus Camps Bay den Gripmaster angerufen, um ihn zu einem kleinen Joggingausflug in&#8217;s Cafe einzuladen?</p>
<p>Von wegen.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030152-550-413.jpg" width="550" height="413" alt=“Kapstadt"></p>
<p>Nichts von alledem&#8230;. Südafrikas schneller Wüstenfuchs Ryan &#8220;Sandman&#8221; Sandes aus Hout Bay hat sich bereit erklärt, mit mir an einem Ruhetag eine Runde zu drehen. Klar, sage ich, wie schlimm kann es schon sein&#8230;es ist sein Ruhetag&#8230;.dennoch &#8211; ich hätte gestern noch ein Monstersteak essen sollen! Weil &#8211; der Typ ist in Form!<br />
Ryan kennt sich aus, also darf er die Route auswählen. Wir starten im märchenhaften Tokai Forest, und die ersten 20 Minuten geht es mir gut, solange wir noch IN dem Pinienwald unterwegs sind: die Sonne sticht schon wieder auf uns hinab, als wollte sie den Kern der Erde zum schmelzen bringen! Wann immer wir in offenes Gelände kommen, beginnen meine mitteleuropäischen Gehirnwellen zu Mikrowellen zu werden, während Mister Sandes noch nicht einmal schwitzt. Nicht dass man das sehen würde, dieser wahnsinnige hat lange Ärmel und eine 3/4 Exotight an! Es ist offensichtlich, er hat die Hitze unterschätzt und wird jeden Moment neben mir auf dem Trail zusammenbrechen!</p>
<p>Von wegen.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030161-500-667.jpg" width="500" height="667" alt=“Kapstadt"></p>
<p>Wir laufen in seinem persönlichen Mario Bros-Nintendo-Playstation-Terrain (die Trails heissen Level 1, Level 2, &#8230;.bis Level 5!) Kurve um Kurve hoch, und ich sehe langsam doppelt, während der junge Typ vor mir die Konversation aufrecht hält.<br />
Aber er ist nett und rücksichtsvoll lässt er mich alleweil anhalten, um etwas zu trinken, und für eine kurze Dusche unter einem Wasserfall, der für mich zum Lebensretter wird.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030167_2-550-413.jpg" width="550" height="413" alt=“Kapstadt"></p>
<p>Der höchste Punkt heute ist ein magischer Ort: ein monumentales Loch im Berg ist die &#8220;Elephant&#8217;s Eye&#8221; Höhle mit fantastischem Blick über die Stadt weit unter uns.<br />
Es sieht so aus, als hätte man die Höhle auf den Kopf gestellt, die grünen Gewächse wachsen an der Decke, nicht auf dem Boden&#8230;aber das kann auch an mir liegen&#8230;habe ich die Sache mit den Gehirnmikrowellen erwähnt?</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030163_2-500-667.jpg" width="500" height="667" alt=“Kapstadt"></p>
<p>Während wir uns wieder die Levels nach unten arbeiten, lerne ich eine Menge über diesen bescheidenen Sportler, der gerade siegreich vom Dschungelmarathon zurückgekehrt ist, trotz seiner Schlangenphobie&#8230;..<br />
Es überrascht mich auch nicht mehr, dass der Kerl nicht schwitzt, seinen Namen &#8220;Sandman&#8221; hat er bekommen nachdem er vergangenes Jahr zwei der krassesten Wüstenrennen durch die Wüste Gobi und durch die Sahara gewonnen hat. In Namibia wurde er dieses Jahr zweiter. Für seinen nächsten Wüstenlauf in Chile trainiert er oft mit mehreren Jacken übereinander in der Hitze.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030177-550-413.jpg" width="550" height="413" alt=“Kapstadt"></p>
<p>Nächstes Jahr nimmt er allerdings auch ein Rennen in der Antarktis in Angriff, und ich werde kommenden März mit ihm auf Schnee trainieren gehen, wenn wir uns in Europa wiedersehen. Danach müssen wir ihn wahrscheinlich umbenennen &#8211; in &#8220;Schneemann&#8221;.</p>
<p> <img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/trailnews/P1030171-550-413.jpg" width="550" height="413" alt=“Kapstadt"></p>
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		<title>Der Gigant der Provence</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 17:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>
		<category><![CDATA[Trailnews]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;oder: &#8220;Le Géant de Provence&#8221;. So nennen sie den Mont Ventoux, diese 1909m hohe Ansammlung von Steinen und Felsen inmitten eines ansonsten eher flachen Landstriches in Südfrankreich&#8230; Aber heute ist Tom Owens der Gigant der Provence. Tom ist Engländer. Aber er lebt in Schottland. Er ist ein Fellrunner. So heisst diese der britischen Insel eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder: &#8220;Le Géant de Provence&#8221;. So nennen sie den Mont Ventoux, diese 1909m hohe Ansammlung von Steinen und Felsen inmitten eines ansonsten eher flachen Landstriches in Südfrankreich&#8230;<br />
Aber heute ist Tom Owens der Gigant der Provence.<br />
Tom ist Engländer. Aber er lebt in Schottland. Er ist ein Fellrunner. So heisst diese der britischen Insel eigene Sportart bei der es querfeldein über diese grünen Grashügel geht.<br />
Ich treffe Tom bei der Salomon Advanced Week in Bedoin. Er scheint ein netter Typ zu sein, benimmt sich und sprintet nicht einfach davon, wenn wir mit &#8220;little guy&#8221; Adam Chase aus Boulder vor dem Frühstück laufen gehen&#8230;<br />
Er muss wohl ein guter Läufer sein, sonst hätte ihn das englische Salomon Team nicht hierher geschickt&#8230;.aber wie zum Teufel soll man das wissen, er ist sehr bescheiden und gibt nicht an. Am Ende der Woche findet das Rennen über den Mont Ventoux statt, und wir müssen uns entscheiden: 22km oder 47km über den Gipfel?<br />
Bis zur letzten Minute weiss Tom noch nicht so recht: &#8220;Ich laufe normalerweise nicht so lang&#8230;es wäre schon nett über den Gipfel zu laufen&#8230;..aber 47km ist furchtbar lang so früh in der Saison&#8230;&#8221;<br />
Ich rechne also damit, dass er auf die 22km Runde einbiegen wird, genau wie seine Teamkollegin Anna &#8220;Frosty&#8221; Frost, eine Neuseeländerin die in Wales lebt. (diese englischen Teamläufer versuchen, uns mit diesem ganzen geografischen Kuddelmuddel zu verwirren!)</p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/tom-550-733.jpg" width="550" height="733" alt=“Tom Ventoux“ /></p>
<p>Wie dem auch sei. als ich in&#8217;s Ziel komme, stellt sich heraus, dass Mr.Tom Owens einfach hinter irgendwem hinterhergelaufen war, in zweiter Position, und als der Typ an der Trennung der beiden Strecken rechts auf die 22km Runde abbog, sagte sich Tom &#8220;Ach, er macht 22, na gut dann mache ich eben die lange Runde über den Gipfel&#8230;&#8221; Gesagt, getan, ab hier führte Tom das Rennen an, sah nie wieder einen anderen Läufer, verlief sich sogar ein paar Mal, weil ja niemand vor ihm lief, und kam nach 47km als Erster in&#8217;s Ziel.<br />
Das grösste Hindernis heute für Tom ist &#8211; wie bekommt er bloss die Trophäe nach Hause, die sie ihm bei der Siegerehrung übergeben haben? Ein 12kg schwerer Meilenstein! Tom ist mit dem Flugzeug hier, also gibt er mir den Stein, und ich hebe das Ding für ihn in meinem Gear Room auf. Es ist eine Ehre dieses Souvenir von einem tollen Rennen für Tom aufzubewahren!</p>
<p>Ich sollte noch erwähnen das die gar nicht frostige &#8220;Frosty&#8221; auch ihr Rennen gewann&#8230; die französischen Trails gehören heute Team Salomon England&#8230;wie muss es wohl sein, sie auf IHREM eigenen Terrain zu treffen?!?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trailschnittchen</title>
		<link>http://www.gripmastertrails.com/krasse-typen/trailschnittchen/</link>
		<comments>http://www.gripmastertrails.com/krasse-typen/trailschnittchen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 19:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[Brannenburg, am Fuß des Wendelstein. Der Raidflip kommt zum trailblasten, und er bringt ein Schnittchen mit. Wir laufen zum ersten Mal in der Gegend, und kennen uns Null aus! Die Forststrasse ist indiskutabel (sieh Team Trailblast Regeln). Also quer über den Parkplatz, über eine matschige Almwiese und ab dann geht es 2 Stunden steil bergauf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/Trailschnittchen1-500.jpg" width="500" height="281" alt=“Trailschnittchen“ /></p>
<p>Brannenburg, am Fuß des Wendelstein. Der Raidflip kommt zum trailblasten, und er bringt ein Schnittchen mit. Wir laufen zum ersten Mal in der Gegend, und kennen uns Null aus! Die Forststrasse ist indiskutabel (sieh Team Trailblast Regeln). Also quer über den Parkplatz, über eine matschige Almwiese und ab dann geht es 2 Stunden steil bergauf, schräg am Hang entlang, immer quer durch einen verwüsteten Wald und die Hälfte der Zeit auf allen Vieren.<br />
OK, wir wollten mal sehen, was in der kleinen Person steckt, aber ein Eliminationslauf sollte das eigentlich nicht sein, geschweige denn hatte ich vor gehabt, sie umzubringen oder loszuwerden, auch wenn sie inzwischen diesen Eindruck haben muss..,<br />
Doch wenn ich mich umschaue, sehe ich sie lachen und grinsen, obwohl sie mal wieder von der Erdanziehung nach unten gezogen wird, bis ein querliegender Baumstamm die Laublawine aufhält, in der sie sich befindet.<br />
Irgendwann taucht ein blutiger Kratzer auf ihrer Stirn auf. Ohje, denke ich, jetzt ist sie sauer&#8230;<br />
Von wegen. Stolz führt sie die Trophäe vor: &#8220;Ich bin wohl gegen einen Ast gelaufen&#8230;&#8221;<br />
Trailschnittchen war geboren.</p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/Trailschnittchen3-500.jpg" width="500" height="281" alt=“Trailschnittchen“ /></p>
<p><strong>Das sagt Trailschnittchen:</strong><br />
&#8220;Ich brauch&#8217; erstmal nen Kaffee&#8230;&#8221;</p>
<p>Mal mit dem original Trailschnittchen durch die Trails rasen? Das geht! Und zwar bei einem ihrer Trainingslager:<br />
<img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/anzeigen/AuszeitFlyerTRail-278_595.jpg" width="278" height="595" alt=“Trailschnittchen“ /></p>
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		<title>König Ludwig</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 14:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise kann seine Hoheit der König Ludwig mitnichten in Fels- und Staubwüsten angetroffen werden. Vielmehr ist er im Unterholz, im Dickicht, im undurchdringlichen Gestrüpp anzutreffen, beziehungsweise es ist umgekehrt, er trifft einen an, und ist auch geich wieder weg. Der König Ludwig kann von keinem irgendwie gearteten Hindernis aufgehalten werden! Seine Beine bewegen sich einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/Felix1-555.jpg" width="555" height="347" alt=“Felix“ /></p>
<p>Normalerweise kann seine Hoheit der König Ludwig mitnichten in Fels- und Staubwüsten angetroffen werden. Vielmehr ist er im Unterholz, im Dickicht, im undurchdringlichen Gestrüpp anzutreffen, beziehungsweise es ist umgekehrt, er trifft einen an, und ist auch geich wieder weg.<br />
Der König Ludwig kann von keinem irgendwie gearteten Hindernis aufgehalten werden! Seine Beine bewegen sich einfach solange weiter, bis das Hindernis aufgibt!</p>
<p><strong>Das sagt der König Ludwig:</strong></p>
<p>&#8220;Was? Jetzt schon umdrehen???&#8221;<br />
&#8220;Trail? Natürlich ist das ein Trail!!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Froggy</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 14:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Luftsprung im Abendlicht gab Froggy ihren Namen. Und dann gab Froggy ihren Namen weiter an den rosa Icebug Schuh. Als man sie bat, ihren &#8220;eigenen&#8221; Schuhprototyp zu testen, rannte sie damit noch am selben Abend den Untersberg, Salzburgs hauseigenen Spassfelsen, hoch. Und machte gleich wieder einen Luftsprung. Ab dann war sie nur noch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/Froggy1-500.jpg" width="300" height="400" alt=“Froggy“ /></p>
<p>Ein Luftsprung im Abendlicht gab Froggy ihren Namen. Und dann gab Froggy ihren Namen weiter an den rosa Icebug Schuh.<br />
Als man sie bat, ihren &#8220;eigenen&#8221; Schuhprototyp zu testen, rannte sie damit noch am selben Abend den Untersberg, Salzburgs hauseigenen Spassfelsen, hoch. Und machte gleich wieder einen Luftsprung. Ab dann war sie nur noch mit den rosa Schuhen unterwegs. Da Froggy laufend Luftsprünge macht, ist dem Profil eine lange Lebensdauer beschieden.</p>
<p>Froggy hat ihren Namen auch aufgrund einer anderen Eigenart verdient: die Temperatur ihrer Hände und Füsse wechselt unabhängig von der Aussentemperatur&#8230;.Froggy ist &#8211; das Wechselamphib.</p>
<p><strong>Das sagt Froggy:</strong></p>
<p>&#8220;Was ta ma?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Höglgeist</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 19:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Legenden von merkwürdigen Berg- und Waldbewohnern. Diejenigen, die behaupten sie gesehen zu haben, werden von ihren Mitmenschen für Angeber oder Spinner gehalten. Vom Yeti gibt es kein einziges scharfes Foto, der amerikanische Bigfoot taucht angeblich an allen Ecken und Enden der USA auf, in Kanada wollen wirrköpfige Einzelgänger dem Sasquatch begegnet sein&#8230; Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/hoeglgeist-500.jpg" width="281" height="500" alt=“Höglgeist“ /></p>
<p>Es gibt Legenden von merkwürdigen Berg- und Waldbewohnern. Diejenigen, die behaupten sie gesehen zu haben, werden von ihren Mitmenschen für Angeber oder  Spinner gehalten. Vom Yeti gibt es kein einziges scharfes Foto, der amerikanische Bigfoot taucht angeblich an allen Ecken und Enden der USA auf, in Kanada wollen wirrköpfige Einzelgänger dem Sasquatch begegnet sein&#8230; Doch all dies ist nichts verglichen mit dem derzeit regelmässig im Chiemgau sein Unwesen treibenden Fabelgeschöpf:<br />
Dem Höglgeist.<br />
In diesem kleinen hügeligen Waldgebiet zwischen Bad Reichenhall und Freilassing kann er in den Wintermonaten vermehrt angetroffen werden, leicht zu erkennen an dem orangenen Lichtkegel seiner überdimensionierten Stirnlampe, an seinen langen, leichtfüssigen Schritten, und nicht zuletzt dem spitzen Bärtchen. So läuft der Höglgeist Tag ein, Tag aus, im Högl kreuz und quer.<br />
Doch von allen mythischen Waldlaufwesen ist der Höglgeist der friedfertigste. Keine gerissenen Schafherden wurden je im Högl gesichtet, kein Haus geplündert, kein junges Mädchen angefallen&#8230;<br />
Der Höglgeist ernährt sich von Powerbar Proteinriegeln und grüßt jeden ihm begegnenden Spaziergänger freundlich.</p>
<p><strong>Das sagt der Höglgeist:</strong></p>
<p>&#8220;Servus&#8230;&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Powerhammer</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem bestechenden Argument überzeugte mich der Powerhammer vor ein paar Jahren, ihn zum 140km Trailrennen an der kroatischen Adria zu begleiten. Auf meinen Einwand, ich sei diesen Sommer nicht so in Form, und die Strecke doch recht lang und unbekannt, entgegnete er in seinem typischen lakonischen Tonfall: „Das Risiko das Du eingehst, wenn Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem bestechenden Argument überzeugte mich der Powerhammer vor ein paar Jahren, ihn zum 140km Trailrennen an der kroatischen Adria zu begleiten. Auf meinen Einwand, ich sei diesen Sommer nicht so in Form, und die Strecke doch recht lang und unbekannt, entgegnete er in seinem typischen lakonischen Tonfall: „Das Risiko das Du eingehst, wenn Du nicht mitkommst nach Kroatien ist viel grösser als das Risiko das Du eingehst wenn Du mitkommst.“ </p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/powerhammer1-500.jpg" width="500" height="375" alt=“Powerhammer“ /></p>
<p>Dem Hünen aus dem Erzgebirge zu widersprechen ist definiv ein grösseres Risiko als irgendwas anderes, und so kämpften wir uns ein paar Tage später in einer Gluthitze durch undurchdringliches Gestrüpp, in unmarkiertem Gelände, ausgestattet mit einer alten, ungenauen Militärkarte, die von Hand gezeichnet zu sein schien, gejagt von slowenischen und kroatischen Teams, die den zwei Deutschen den Plan vermasseln wollten, die rustikal in den Staub gezeichnete Ziellinie als erste zu  überqueren.<br />
Seitdem steht Kroatien ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsabenteuerspielplätze und ich gehe niemals das Risiko ein, dort nicht am Start zu stehen! </p>
<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/powerhammer3-500.jpg" width="375" height="500" alt=“Powerhammer“ /></p>
<p><strong>Das sagt der Powerhammer:</strong></p>
<p>&#8220;Cave!!!!!!&#8221;<br />
&#8220;Halt dein Maul!&#8221;<br />
&#8220;Wo isses Problem?&#8221;</p>
<p>aber vor allem:<br />
&#8220;Verdammt!!!!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lurchi</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 14:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gripmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krasse Typen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Entschuldigung! Derf ma vorbei! Derf ma vorbei bitte!“ Höflich aber unmissverständlich bahnen sich zwei kleine gelbe Blitze einen Weg durch die verstreuten Läufer. Im rasenden Tempo rennen die Mädels vom Icebug/Björn Daehlie Team den Downhill von der Birnlücke runter, bei der 4. Etappe des Transalpine Run 2008, und die anderen Läufer werden zu Slalomstangen. Vorneweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gripmastertrails.com/wp-content/images/krassetypen/froggy2-555.jpg" width="555" height="312" alt=“Froggy2“ /></p>
<p>„Entschuldigung! Derf ma vorbei! Derf ma vorbei bitte!“ Höflich aber unmissverständlich bahnen sich zwei kleine gelbe Blitze einen Weg durch die verstreuten Läufer. Im rasenden Tempo rennen die Mädels vom Icebug/Björn Daehlie Team den Downhill von der Birnlücke runter, bei der 4. Etappe des Transalpine Run 2008, und die anderen Läufer werden zu Slalomstangen.<br />
Vorneweg rennt Lurchi, in dem rosa Icebug Schuh mit dem sie sogar im dichten Nebel schon aus der Ferne erkennbar ist. Dass diese freundliche, kleine Person mit soviel Autorität im Trail auftreten kann, hat mich zunächst überrascht, leuchtete mir aber ein, als ich erfuhr, dass Sie regelmässig grosse Gruppen von Feuerwehrmännern auf Erholungsurlaub durch die Berchtesgadener Wälder scheucht.</p>
<p>Wenn ich mit Lurchi und dem Höglgeist bei uns im Chiemgau durch die Trails rase, werden wir von Lurchi regelmässig auf irgendwo herumliegende Amphibien aufmerksam gemacht; wir rennen bei der Königsseeumrundung mit Vollgas das Landtal hinab, da steht Lurchi auf einmal am Wegesrand und zeigt auf einen perfekt getarnten Frosch, der im parallel verlaufenden Bach an einen Stein klebt. Der Videospieltrail nach Salet &#8211; Lurchi hat eine Schlange gesehen, die sich über den Weg in&#8217;s dichte Gras geflüchtet hat. Am Hochstaufen sieht sie auf einmal einen Salamander unter einem Stein gesehen, und ruft laut: &#8220;Ein Lurchi!&#8221;<br />
Wer so oft Amphibien sieht, beschliessen wir&#8230;.ist selber eines&#8230;.</p>
<p><strong>Das sagt Lurchi:</strong></p>
<p>&#8220;Jetzt tu nicht so komisch&#8230;.&#8221;</p>
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